Erwacht in der Nacht

Ich bin schon wieder einmal wach, so mitten in der Nacht,
und ich kann es nicht verstehen, was ich habe gerade gesehen.

Ich bin schon wieder einmal wach, so mitten in der Nacht,
setze mich auf und denke nach, warum bin ich jetzt eigentlich wach.

Ich fang an in der Nacht zu sehen, die Nacht ist grau nicht farbig schön,
der Gedanke was könnte farbig gehen, versuch ich noch einmal farbig zu sehen.

Es könnte alles so einfach sein, doch jeder fällt immer darauf rein,
seine Träume nicht lang zu sehen, weil sie meist schnell wieder vergehen.

Darum denk ich oft in der Nacht, wie es wohl wäre in farbiger Pracht,
warum können wir es nicht sehen, nicht anfassen und verstehen.

Ich bin schon wieder hell erwacht, so einfach mitten in der Nacht,
und versuche zu verstehen, was ist gerade mit mir geschehen.

Ich wünsche mir so sehr, gerade erlebte Gedanken her,
sie noch einmal zu sehen, damit ich sie besser kann verstehen.

Nach außen muss ich dann gehen, um mich von dort sitzen zu sehen,
so mitten in der Nacht, wo ich bin erwacht.

Und ab und zu fällt es mir dann ein, was ich gesehen habe zum Schein,
meist nicht lange um es ganz zu sehen, verschwindet schnell wieder ohne zu verstehen.

Umso schöner ist es dann, wenn ich noch einmal sehen kann,
um die Farben zu verstehen, die ich gerade hab gesehen.

Und dann fällt es mir wieder ein, es könnte so einfach farbig sein,
den anderen zu sehen, auch sich selbst einmal zu verstehen.

Da sitze ich nun in der Nacht, hab mir meine Farbe mitgebracht,
um dann wieder mit den Augen zu sehen, die Farbe ist grau und nicht schön.

Doch was mir hilft in der Nacht, in der ich bin mittendrin erwacht,
einmal alles von außen sehen, um es besser zu verstehen.

Ab und an dann kommen Farben in der Pracht, die bevor ich erwach,
ich habe leuchtend gesehen, Farben so vielfältig und wunder schön.

Ehrlicher kann es kaum noch gehen, wenn wir uns morgens ansehen,
wie grau der Tag dann doch erwacht, wo waren die Farben der Nacht.

Und ich werde mich schon sehen, in der Nacht wieder auflehnen,
weil ich gerade bin erwacht, mitten in der Nacht.

Und ich würde es gerne sehen, wie wir alle es verstehen,
was wir sehen in der Nacht, dann am Tage mit uns erwacht.

Was ich meine hier zu sehen, ist nicht als Alptraum zu verstehen,
sondern das Licht und die Farben der Nacht, die der Traum mit hat erbracht.

Dann wird der Tag auch mal zur Nacht, nur bin ich diesmal am Tag erwacht,
mit seinen Farben so wunderschön, so könnte es sein wenn wir es sehen.

Doch leider sehen wir nicht mehr, dafür sieht sich der einzelne zu schwer,
er sieht sich nur in seiner Pracht, er ist leider nicht in der Nacht erwacht.

Ralf Struß, 13. Mai 2021

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