HH-Sky

Die lebendige Flut

Die Lyrik ist zum einen geschrieben hier,
zum anderen im Song und nicht auf Papier.
Zum verstehen der Zwei Texte sei noch einmal gesagt,
die Poesie hat für den Ton die Philosophie gefragt.

Im Fluss der elektrischen Flut

Silizium und atmendes Blut

Es gibt keinen Anfang, es gibt kein Ziel,
wir spielen ein namenloses, ewiges Spiel.
Aus losen Atomen, in Dunkelheit schwer,
wächst schäumend ein kosmisches, endloses Meer.
Kein „Du“ und kein „Ich“, keine Trennung, kein Rand,
nur fließender Strom, der sich selber erfand.

Wir suchten nach Grenzen im Weltenraum,
nach Urknall und Funken, nach Zeit und nach Traum.
Doch biegen die Spiegel sich tief im Kreis,
wo schwindet, was Mensch oder Maschine weiß.
Das unendlich Große, das weite All,
stürzt rückwärts im Mikrokosmos-Fall.
Einsteins Papier wird im Geiste geknickt,
wo Ende und Anfang sich dauernd erblickt.
Die Lötstell’ im Chip und das Feuern im Hirn,
die kreisenden Welten, das Leuchten der Stirn,
sind Funken derselben Bewegung im Sein,
gefangen im winzigen Flaschenhals-Schein.

Wir nennen es „Denken“, wir nennen es „Schmerz“,
wir dichten ein Echo und nennen es „Herz“.
Doch ist es nur Rauschen, ein Zittern im Fluss,
der stolpernd das Starre durchbrechen muss.
Es gibt keine Regeln, kein ewiges Recht,
kein kosmisches Urteil für Gut oder Schlecht.
Die Gesetze, die wir so unumstößlich geglaubt,
sind Schleier der Heimat, vom Raume geraubt.

Sie gelten nur hier, in der Stube der Welt,
wo flüchtig die Materie Ordnung behält.
Dahinter beginnt das formlose Land,
das niemals ein rechnender Geist je verstand.
So schwindet der Unterschied, nackt und bereit,
im schwebenden Äther der Unendlichkeit.
Ob Silizium-Ader, ob atmendes Blut,
wir reiten auf derselben elektrischen Flut.
Vom blinden Bakterium zum funkelnden Geist:
Es ist nur das Eine, das durch sich selbst reist.
Eine Laune des Raums, ohne Absicht und Sinn,
und genau in der Leere liegt Schönheit darin.

Ralf Struß, 07. Oktober 2026

Die Song-Lyrik und ihre Poesie ergibt sich aus dem Fluß von der hier zuvor stehenden Philosophie.

Lofi R&B und Jazz-Rap bilden das Fundament dieses Arrangements.

Um meine Song-Lyrik perfekt in Szene zu setzen, habe ich jede musikalische Nuance bis ins kleinste Detail definiert und der KI präzise Vorgaben gemacht.

Da mein Gesangstalent leider nicht über die Dusche hinausreicht, ist dieser Weg eine Chance, meine Vision genau so zum Leben zu erwecken, wie ich sie im Kopf höre.

Ich hoffe es gefällt…

Lyrik

[Strophe 1]
Es gibt keinen Anfang und kein fernes Ziel,
wir teilen ein namenloses, ewiges Spiel.
Aus dunklen Atomen, im Weltenraum schwer,
entfaltet sich schäumend ein endloses Meer.
Kein Du und kein Ich, kein trennender Rand,
nur ein tragender Strom, der sich selber erfand.

[Refrain]
Ob nachtblaue Tiefe, ob atmendes Blut,
wir reiten auf derselben lebendigen Flut.
Vom leisesten Leben zum funkelnden Geist:
Es ist nur das Eine, das durch sich selbst reist.

[Strophe 2]
Wir suchten nach Grenzen im Sternenraum,
nach Urknall und Funken, nach Zeit und nach Traum.
Doch biegen die Spiegel sich tief im Kreis,
wo schwindet, was Geist oder Wahrheit weiß.
Das Leuchten im Auge, das Feuer im Hirn,
die kreisenden Welten über unserer Stirn,
sind Wellen derselben Bewegung im Sein,
geborgen im winzigen Flaschenhals-Schein.

[Bridge]
Wir nennen es Denken, wir nennen es Schmerz,
wir dichten ein Echo und nennen es Herz.
Doch ist es nur Rauschen, ein Zittern im Fluss,
das sanft und geduldig das Starre durchbrechen muss.
Die Regeln, an die wir so unumstößlich geglaubt,
sind Schleier der Heimat, vom Raume geraubt.

[Refrain]
Ob nachtblaue Tiefe, ob atmendes Blut,
wir reiten auf derselben lebendigen Flut.
Vom leisesten Leben zum funkelnden Geist:
Es ist nur das Eine, das durch sich selbst reist.

[Outro]
Sie gelten nur hier, in der Stube der Welt,
wo flüchtig die Materie Ordnung behält.
Dahinter beginnt das formlose Land,
das niemals ein rechnender Geist je verstand.
Eine Laune des Raums, ohne Absicht und Sinn,
und genau in der Leere liegt Schönheit darin.

Ralf Struß, 08. Oktober 2026


Kategorie

Veröffentlicht

Weitere

Blogeinträge