Schlagwort: Ralf Struß
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Der Weg, die Strecke
Das Leben ist eine Strecke mit Anfang und Ende. Ist einer am Ende des Weges angekommen, schmerzt es die, welche noch auf dem Weg sich befinden. Was bleibt, ist für jene etwas ganz Individuelles: Die Liebe, der Gedanke, das Erlebte.
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Tränen auf Asphalt
Der Regen fällt auf leere Straßen, und die Nacht hält mich gefang’n. Jeder Schritt klingt wie ein Herzschlag, doch die Zeit hält nicht an. Ich seh’ die Schatten meiner Liebe, flimmern wie Licht im alten Café. Was wir hielten, was wir verloren, kommt bei Regen zurück zu mir.
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Die lebendige Flut
Es gibt keinen Anfang, es gibt kein Ziel, wir spielen ein namenloses, ewiges Spiel. Aus losen Atomen, in Dunkelheit schwer, wächst schäumend ein kosmisches, endloses Meer. Kein „Du“ und kein „Ich“, keine Trennung, kein Rand, nur fließender Strom, der sich selber erfand.
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Seegang
Siehst du den Seegang, die Welle, die niemals müde wird? Spürst du die Kraft in ihr, wie die Welle dich trägt, der Seegang sie bewegt? Auf der Welle kannst du surfen, kannst du reiten, kannst ihren Weg weit begleiten, bis zum Land, wo sie bricht, wo die Welle ein letztes Mal zu dir spricht.
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Liebe ist…
Die größte Liebe, so heißt es, wird einem geboren… * …Liebe ist sich Liebe zu schenken. Eine solche zu bekommen, das größte Glück… * …Sorge zu haben, heißt Liebe zu tragen. Dadurch in Sorge jedoch zu leben, versperrt uns die Sicht…
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Momente
Der Moment kommt und geht, der laufenden Zeit – im ewigen Jetzt und Hier. Doch auch merklich in der Veränderung des Seins. Viele Dinge, die im Rückblick betrachtet und für die Zukunft gesehen, sind in diesem Moment nur teils relevant und doch verantwortlich für manch ein Geschehen, welches folgt und wieder zu diesem Moment wird.
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Worum es geht
Worum es geht, scheint teils nicht richtig, nur die Schichten des Geldes sind leider noch wichtig… * …Oft heißt es: „Hier ist meine helfende Hand“, doch bleibt die Hilfe meist nur am Rand… * …Der Einzelne ist wichtig, zusammen ist man stark… * …Sei einfach glücklich zu jedem!
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Der Mensch…
Am Anfang war der Planet, der Mensch kommt und geht. Als Gast sollte er sich sehen, sich so verhalten und verstehen… * …Die Unvollkommenheit zu akzeptieren, bedeutet einen Schritt zur Vollkommenheit.
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Das Wort Gott
Gott als Wort zu sehen, bringt mir mehr Verstehen. Der Mensch ist kein Geschöpf Gottes. Gott ist ein Geschöpf des Menschen, seiner Hoffnung und Fehlbarkeit. So auch jenes Verständnis, dass Gott in und mit Dir sei… * …Es geht hier nicht um das Wort Gottes!
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Erwacht in der Nacht
Ich bin schon wieder einmal wach, so mitten in der Nacht, und ich kann es nicht verstehen, was ich habe gerade gesehen. Ich bin schon wieder einmal wach, so mitten in der Nacht, setze mich auf und denke nach: Warum bin ich jetzt eigentlich wach?